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Text und Fotos: Antirens Moning Fotos: zeg Protectelast SA, Horgen

Von der Wirkungsweise des vielseitig einsetzbaren neuen Hochleisttungs Dichtbands protectelast mit absolut hermetischer Abdichtung.

Protectelast SA stellt der Bauwelt eine völlig neue und weltweit geschützte Abdichtungstechnologie vor

Die Protectelast SA mit Sitz in Horgen und das Betonwerk Hochuli AG in Kölliken haben am Freitag, 9. Dezember 2005, die Bauwelt, Baufachspezialisten aus dem Planungsbereich im Hoch- und Tiefbau aus Unternehmen und Bauämtern, aber auch interessierte Baufachleute aus dem In- und Ausland in die Aula des Bildungszentrums der Schweizerischen Bauschule Aarau-Unterentfelden zum internationalen Event zur Vorstellung der völlig neuen Abdichtungstechnologie mittels des Hochleistungs-Dichtbands protectelast eingeladen. Auch Baukader war eingeladen und im hochinteressanten Anlass dabei.

An die 190 interessierte Baufachspezialisten waren der Einladung der beiden Unternehmungen Protectelast SA und Hochuli Betonwerke zur Vorstellung dieser Weltneuheit in der Abdichtungstechnologie nach Aarau gefolgt. Kooperationspartner der Einladung waren swissbeton als Fachverband für Schweizer Betonprodukte, die FSB Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre e.V, die FDP Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V Deutschland sowie der Fabrikationspartner Tyco Electronics Raychem GmbH,Werk Berlin.

«Da muss doch etwas zu entwickeln sein, was wirklich dicht ist und schützt!» Fazit der über zwei Jahre dauernden Entwicklung: «Aus der Idee ist nun ein bestechendes Produkt bei einfachstem Einsatz geworden.» Die Protectelast SA suchte in der Entwicklungsphase auch die Partnerschaft mit der Betonindustrie. Durch die vermehrten Überflutungen bei Hochwasser hat sich ein spezifischer Markt für Hochwasserschutzlnstallationen verschiedener Systeme und Massnahmekonzepte und entsprechende Produkte entwickelt, an denen auch die Versicherungen selbstredend sehr interessiert sind.

Protectelast SA ging andere Wege, mit dem Ziel, eine absolut dichte und perfekte Abdichtungsmasse zum Hochwasserschutz zu entwickeln, was ihr mit der Entwicklung von protectelast mit vollem Erfolg gelungen ist. protectelast ist sozusagen eine Revolution auf dem Gebiet der hermetischen Abdichtung geworden. Das entwickelte Produkt wurde auf Basis von additionsvernetzten Silikonen entwickelt, mit zusätzlichen speziellen Korn protectelast ponenten, welche die speziellen besonderen Merkmale gewährleisten. «Wir testeten nach der langwierigen Entwicklungsphase der Protectelast SA unter vielem anderen in einer Garage im Tessin, die wir mit dem neu entwickelten Fugenband gedichtet und dann geflutet haben», wie Rene Kuhn als Projektleiter Hochuli AG Betonwerk Kölliken in seinem Referat über die Testversuche ausführte.

Die Garage blieb absolut nach aussen dicht. Wie Rene Kuhn weiter ausführte wurden in Versuchsreihen die Fugenbänder mit Erfolg auf frischem Beton in der Fuge getestet, bei einem Wandabschluss und einer Stutzenmontage und bei 5 m hohen Wassersäule im Dauertest und schliesslich Versuchsbohrungen auf das Fugenband protectelast Ursprünglich war sich die Protectelast wohl noch kaum bewusst, wie vielseitig sich das entwickelte Produkt im Baubereich einsetzen lässt. Eine Abdichtungsmasse, die klebt und doch nicht klebt Die Abdichtungsmasse protectelast® als Fugenband reagiert notwendig auf leichten Druck.

Dann passt sich die Abdichtungsmasse automatisch in Unebenheiten, Rissen und Fugen. Durch die besondere Elastitzität der Masse ist die sichere Abdichtung selbst bei problematischen Umgebungsverhältnissen wie Kopfsteinpflaster oder Asphalt garantiert «protectelast® entwickelt unter einem leichten Druck von aussen automatisch durch seine physikalische Eigenschaft eine zusätzliche höhere Abdichtungsfähigkeit, so dass weder aufblasbare Dichtungen oder Zusatz-Druckdichtungen erforderlich sind», erörterte Dr. Alexander Beer vom FabrikationspartnerTyco Electronics Raychem GmbH in seinem Referat über die «Eigenschaften und Beständigkeit von Silikonen». Das Erstaunliche der Abdichtungsmasse protectelast ist, dass sie unter leichtem Druck klebt und sich wieder lösen lässt. Das Produkt als bestechende Fähigkeit verfügt über einen Memory-Effekt und kehrt immer in den Originalzustand zurück, unabhängig davon, wie hoch der Druck darauf war oder wenn es mehrmals beansprucht worden ist. Die Abdichtungsmasse ist umweltverträglich und enthält keine giftigen Substanzen. Sie ist frostsicher und temperaturbeständig bis 60 Grad, ist UV-beständig und mechanisch Reissfest und zeigt eine minimale Rückverformung und kennt weder ein Verspröden noch ein Nachhärten bei einer Lebensdauer von 30 Jahren.

Zudem ist sie beständig gegen Thermo-Oxidation, gegen verdünnte Säuren und Laugen und organische Lösungsmittel. Die Fragen aus dem Publikum zeigen Interesse z.B. über den Einsatz von protectelast in der kommunalen Entwässerung. Dr.Alexander Beer weist darauf hin, dass Silikone grundsätzlich thermisch und chemisch ungewöhnlich stabile Kunststoffe sind und seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt werden. Praktische Erfahrungen des Bauingenieurs Grosses Interesse weckten auch die Ausführungen von dipl. Bauing. FH,Benno Mehmann, in seinem Referat «Praktische Erfahrungen aus Sicht des Planers». Er betonte die Grundfaktoren in der Projektleitung als Planer: Support, Garantie, Kosten und Verträglichkeit des Produkts.

Mehmann schilderte die Vorzüge beim Einsatz des Fugenbands protectelast im Schachteinbau und bei der Schachtabdichtung. Der Einsatz benötige kaum Instruktionen, erfolge viel schneller und sauberer und die Kosten seien sogar etwas tiefer als im traditionellen Einbau. Eindrücklich schilderte Mehmann den Einsatz von protectelast in zwei Projekten: Sanierung Mühlegasse in Kölliken und Abdichtung des Kabelkanals im EW Mandach. Er betonte die Wichtigkeit der hermetischen Abdichtung der Kanalisation wegen des angrenzenden Dorfbachs in Kölliken und im hochelektrischen Kabelkanal des EW in Mandach, wo ein Wassereintritt gravierende Folgen haben kann.

Dem Fugenband protectelast sind im Einsatzbereich des Hoch-,Tief- und Tunnelbaus kaum Grenzen gesetzt, ebenso natürlich auch im Betonfertigteilbau bzw. im Elementbau, im Fassadenbau-Metallbau bei Anschlüssen an Wand und Boden, bei Schallschutzmassnahmen bei Übertragungsschall an Werkstoffen, Vibrationsdichtung in der Maschinentechnik, bei Stahldrucktüren usw.

Hochwasser nicht vergessen oder rege genutzter Erfahrungsaustausch Zum Hochwasserschutz eignet sich protectelast unvergleichlich zum hermetischen Verschluss von Türen, Fenstern Zuleitungs- und Ableitungsrohren und -Schächten in allen Formen und Dimensionen auch für den privaten Bereich. Angesichts der vielseitigst und einfach einsetzbaren Abdichtungsmasse als Fugenband, selbst auch mit seiner akustischen Isolationsfähigkeit, wundert es kaum, dass auch die Fragestunde von Baufachspezialisten aus Behörden, Bauplanung und Projektleitern im Bauhauptgewerbe rege genutzt wurde. Mit einem Apéro und der amerikanischen Versteigerung eines Designer-Fertigteil¬Brunnens (Erlös für Hochwasser-Opfer in der Schweiz) und anschliessendem Mittagessen klang der eindrückliche in¬ternationale Event der Weltneuheit protectelast aus.